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Sonntag, 29. Januar 2012, 11 Uhr Führung und 12.30 Uhr Konzert
anlässlich der Ausstellung Passion Bild im Kunstmuseum Bern (3.12.2011-12.02.2012)

 
Moskauer Ensemble SCHERZO

Perlen russischer Musik

Sergey Mushtakoff                             Balalaika
Alexey Lavrentyev                              Bajan (russ. Knopfakkordeon)

 
Seit bald elf Jahren begeistert das Klassik-Ensemble SCHERZO das Publikum. Zahlreiche
Tourneen führten sie in viele Länder Europas. Im Juli 2008 spielten sie auch an einer Okno- 
Veranstaltung. Sie musizieren im Duo, aber auch als Trio und Quartett.Die jungen Musiker, 
alle Absolventen der renommierten Musikhochschule und –akademie „Gnessin“ in Moskau, 
setzten sich bei der Gründung des Ensembles im Februar 2001 zum Ziel, für Sinfonieorche-
ster geschriebene Werke russischer und westeuropäischer Komponisten auf traditionellen 
russischen Volksmusikinstrumenten zu spielen. Kein leichtes Unterfangen. Alle Werke in 
ihrem Repertoire wurden exklusiv für das Ensemble transkribiert und arrangiert - zumeist
durch die Musiker selbst. Teilweise mussten dabei neue Spieltechniken entwickelt werden. 
SCHERZOS einmaliges Musizieren ist in zahlreichen CD-Produktionen festgehalten und fin-
det begeisterte Aufnahme.
In diesem sehr speziellen Programm erklingen Perlen und Miniaturen der russischen Musik Es 
beginnt mit geistlicher Musik (D. Bortnyansky, V. Zinowijew und S. Rachmaninow) als spirituelle 
Brücke zu den in der Ausstellung gezeigten Ikonen. Dies, da die Ikonenmalerei für die russische 
Gegenwartskunst – neben dem Werk von Kasimir Malewitsch – die wichtigste Inspirationsquelle ist. 
Anschliessend hören wir – mit Werken von A. Borodin, M. Mussorgsky, P. Tschaikowsky und A. 
Ljadov – Musik aus der Zarenzeit. I. Stravinskys ‚Russkaja’ aus dem Ballett „Petruschka“ führt uns 
zur Musik der Sowjetzeit mit Werken von A. Chatschaturjan, D. Schostakowitsch, G. Sviridov und 
A. Schnittke. Am Konzert wird ein detailliertes Programm abgegeben.

Ausführende:
Sergey Mushtakoff
(Balalaika) ist Gründer des Ensembles. 1994 schloss er seine Studien an der Moskauer 
Musikhochschule „Gnessin“ ab. Seither trägt er dazu bei, sein Instrument, die Balalaika, auch für das klassi-
sche Repertoire in Westeuropa bekannt zu machen, was in Russland seit jeher ein Aspekt dieses Instrumentes 
ist. Neben zahlreichen Konzerten wirkt er immer wieder in Opernproduktionen mit, so im „Graf von Luxemburg 
von F. Léhar und in D. Schostakowitschs Oper „Die Nase“ am Zürcher Opernhaus.
Alexey Lavrentyev (Bajan) hat die Musikhochschule „Gnessin“ mit Auszeichnung abgeschlossen. Er war 
Schüler des wohl bekanntesten russischen Professors für klassisches Bajan (russisches Knopfakkordeon), 
Friedrich Lips. Als einer der vielversprechendsten jungen Bajan-Spieler wurde er bereits in über zwanzig 
internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Alexey Lavrentyev ist Solist des Sinfonieorchester seiner 
Heimatstadt Kaluga und seit 2004 Mitglied des Ensembles.

Eintrittspreise: Fr. 35.-- Konzert inkl. Eintritt und Führung durch die Ausstellung „Passion Bild“ 
Reservation nur für Konzert: Tel. 044 253 1865; Fax 044 253 1866; akka@kulturatelier.com
Kunstmuseum Bern: Hodlerstrasse 8-12, wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Tel. 031 328 09 44

Nächste Okno-Veranstaltung im Stadthaus Zürich: 01.03.2012, 19h: Religiöse Motive in der inoffiziellen 
Kunst der Sowjetunion. Dies anlässlich der Ausstellung „Ostkirchen in Zürich“.

 

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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Film-, Kunst- und Musikfreundinnen und -Freunde
Liebe Okno-Interessierte

Meine besten Wünsche für persönliches Wohlergehen, viel Freude  und Erfolg
im neuen Jahr verbinde ich mit einigen Informationen zum Januarprogramm im
Kunstmuseum Bern. Bekanntlich dauert die Ausstellung Passion Bild bis am 12. Februar.

Januarprogramm 2012  im Kunstmuseum Bern
Aus Anlass dieser Ausstellung zeigt das Kino des Kunstmuseums Bern unter dem Titel
Fokus Russland eine gewichtige Reihe mit neueren russischen Filmen. Das Spektrum reicht
von „Assa“, dem Kultfilm der Perestroika aus dem Jahre 1987, bis zu „4“, einer bösen
Gesellschaftsstudie nach einem Drehbuch des literarischen Enfant terrible Vladimir Sorokin.
Ein weiteres Highlight in der Reihe ist „How I Ended This Summer“ von Aleksey Popogrebskiy,
ein existenzielles, in fantastischer Einsamkeit spielendes Drama. Alle diese Filme sind erstmals
in Bern zu sehen, ebenso die Kunstdokumentation „The Desert Of Forbidden Art“ und „A Room And A Half“,
ein filmisch facettenreiches Porträt des Schriftstellers Joseph Brodsky, realisiert von Andrey Khrzhanovskiy.
Zudem gibt’s ein Wiedersehen mit grossen Werken wie dem packenden Vater-Sohn-Drama „The Return“
von Andrey Zwyagintsev oder „Russian Ark“ von Alexander Sokurov, einer Reise durch die Ermitage in
St. Petersburg und durch die russische Geschichte, gedreht in einer einzigen langen Einstellung.

  Folgende Filme stehen auf dem Programm: $

How I Ended This Summer“ (09.01.18h; 15.01.18h; 19.01.20.30h; 20./21.01.20.30h)
The Desert of Forbidden Art (10.01.18.30h; 26.01.18.30h)
A Room And A Half (11.01.18h; 16.01.18h; 18.01.18h)
Russian Ark (12.01.18.30h; 13.01.18.30h; 22.01.16.30h)
ASSA (15.01.14.30h, 22.01.11h; 29.01.14.30h)
Night Watch (22.01.20.30h; 23.01.20.30h)
4 (24.01.20.30h; 27.01.18h; 28.01.18h)
The Return (25.01.20.30h; 29.01.18h)
Countryside 35x45 (30.01.18.30h; 01.02.18.30h)

Kino Kunstmuseum Bern, Tel. 031 311 6006; Fax 031 311 6005; leitung@kinokunstmuseum.ch

Im Weiteren möchte ich Sie auf die Okno-Veranstaltung von Sonntag 29.01.2012 aufmerksam machen.
Um 11 Uhr findet eine Führung statt und im Anschluss daran in der Lounge des Museums ein
Konzert mit dem Ensemble Scherzo. Es spielen Sergey Mushtakoff (Balalaika) und Alexey Lavrentyev
(Bajan)
russische klassische Musik aus der Zarenzeit (A. Borodin, P. Tschaikowsky, M. Mussorgsky) und
aus dem letzten Jahrhundert (D. Schostakowitsch, G. Sviridov, A. Schnittke). Das Ensemble spielt für
Sinfonieorchester geschriebene Werke auf traditionellen  russischen Volksmusikinstrumenten, was kein¨
leichtes Unterfangen ist.  Alle Werke wurden exklusiv für das Ensemble arrangiert und transkribiert.

  Mit nochmaligen herzlichen Wünschen und besten Grüssen

  Arina Kowner

KulturAtelier
akka@kulturatelier.com; Tel. 044 253 1865; Fax 044 253 1866

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Kunstmuseum Bern

Passion Bild. Russische Kunst seit 1970 Die Sammlung Arina Kowner 
03.12.2011–12.02.2012

Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8 –12, 3000 Bern 7
www.kunstmuseumbern.ch, Di 10h – 21h , Mi – So 10h – 17h

Agenda
Öffentliche Führungen:
Sonntag, 11h: 4./11. Dezember,
15./29. Januar, 12. Februar
Dienstag, 19h: 6./13./27. Dezember,
 3./17./31. Januar, 7. Februar

Filme im Kino Kunstmuseum:
Das Kino Kunstmuseum zeigt im Januar und Februar den sowjetischen Kultfilm
Assa (1987) von Sergei Solovyov, an dem mehrere der in der Ausstellung vertretenen
Künstler beteiligt sind, ausserdem Filmevon Alexander Sokurov, u.a. Mother and
Son
(1997) und Russian Ark (2002). www.kinokunstmuseum.ch

Kurs in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bern:
Dienstag, 17h30–18h45:
17./24./31. Januar  
Anmeldung: Volkshochschule Bern
T 031 320 30 30, info@vhsbe.ch
Leitung: Cornelia Klein Toffler,
Kunstvermittlerin Kosten: CHF 60.00 für 3-mal

Sonntag, 11 Dezember 2011, 11 Uhr / 12.30 Uhr
Führung und vorweihnachtliches Konzert mit russischer Musik: 
Alexander Neustroev (Cello)
und Oleg Lips - Roumiantsev (Akkordeon/Bajan)
Eine gemeinsame Veranstaltung des Kulturvereins und «OKNO – Fenster zur russischen Kultur».
Ohne Anmeldung, CHF 35.00
(inkl. Ausstellungseintritt)

INFOs
Eintrittspreis /
Prix d‘entrée
CHF 14.-/ CHF 10.-
SBB RailAway-Kombi: 20%
Ermässigung
auf Bahnfahrt und Eintritt.
Erhältlich
am Bahnhof oder beim Rail Service 0900 300 300 
(CHF 1.19/Min. vom
Schweizer Festnetz).

Private Führungen (auch in russischer Sprache)/Visites pour groupes (aussi en russe)
T 031 328 09 11
vermittlung@kunstmuseumbern.ch
Öffnungszeiten / Heures d’ouvertureDienstag / Mardi: 10h – 21h
Mittwoch–Sonntag / Mercredi–Dimanche: 10h–17h

Feiertage / Jours fériés
24./30./31.12.2011, 01.01.2012: 10h–17h
25./26.12.2011, 02.01.2012:
geschlossen / fermé

SAMMLUNGSMONOGRAPHIE / MONOGRAPHIE DE LA COLLECTION
«Passion Bild. Russische Kunst seit 1970. Die Sammlung Arina Kowner».
Hrsg. und mit einer Einführung von Arina Kowner,
mit Beiträgen von Maria Chevrekouko, Sandra Frimmel, Sabine Hänsgen,
Ada Raev, Jule Reuter und mit Künstlerporträts von Alexandra Engelfried. 

Zürich: Scheidegger& Spiess, 2010. 343 Seiten, Deutsch.
ISBN 978-3-85881-199-8. CHF 75.00
(im Buchhandel CHF 99.00)

KATALOG /CATALOGUE
Ergänzend zur Sammlungsmonographie
erscheint eine Publikation, die u.a.
Interviews mit der Sammlerin und den Künstlerinnen und Künstlern enthält.
CHF 25.00
Katalog und Sammlungsmonographie zusammen CHF 89.00

Kunstmuseumbern
Hodlerstrasse 8 – 12, 3000 Bern 7
Di 10h – 21h, Mi - So 10h – 17h